Wichtiges aus unserem Schulprogramm

Die Katholische Grundschule Bad Wünnenberg ist bestrebt, die in den Richtlinien für die Grundschulen in NRW beschriebenen Aufgaben, Zielsetzungen und Lernaspekte in ihrem gesamten pädagogischen Geschehen zu verwirklichen.

Die Richtlinien unterstreichend, konkretisierend und ergänzend wird nachfolgend dargelegt, was in besonderer Weise das Gesicht dieser Schule prägen soll.

Die gesamte pädagogische Arbeit erfolgt auf der Grundlage christlicher Werte. Diese tragen das Miteinander von Schulleitung, Kollegium, Schülern und Eltern. Aus ihnen ergeben sich die pädagogischen Zielsetzungen.

Die Schule zeichnet sich durch ein hohes Maß an Kollegialität aus, die auch die Schulleitung umfasst. Persönliche Teilnahme, gegenseitige Hilfe und Achtung und die Anerkennung der pädagogischen Leistung der anderen schaffen ein Klima, das der schulischen Arbeit zu Gute kommt, eine offene und freie Kommunikation ermöglicht und Konfliktsituationen leichter bewältigen lässt.

Das Verhältnis von Lehrern und Schülern ist bestimmt durch Höflichkeit, Freundlichkeit und Verständnis füreinander. Die Lehrer haben für die persönlichen Anliegen der Schüler ein „offenes Ohr“, so dass diese auch in schwierigen Situationen Vertrauen zu ihnen haben können.

Eltern und Lehrer bemühen sich gemeinsam um das Wohl der Kinder. Entsprechend führen sie Gespräche miteinander und treffen Entscheidungen.

Die Eltern leisten einen wertvollen Beitrag zur Gestaltung des Schullebens in den Mitwirkungsorganen und helfen in Absprache mit den Lehrern bei unterschiedlichen Gelegenheiten.

Die Schule zieht die Lebenswirklichkeit außerhalb der Schule mit in ihre Arbeit ein. Sie erkundet an außerschulischen Lernorten, hält Kontakt nach außen und beteiligt sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten am öffentlichen Geschehen.

Alles schulische Bemühen zielt letztlich auf die Erziehung und Bildung der Schüler. Sie sollen zu selbstständigem und verantwortlichem Handeln angeleitet, in Toleranz eingeübt und zur Sorge um die Erhaltung der Umwelt geführt werden.

Schule ist gleichermaßen Ort des sozialen Lernens, des Erwerbs von Kenntnissen und Fertigkeiten und der Persönlichkeitsentwicklung. Dabei bilden die Stärkung des Willens, der Selbstständigkeit und Urteilsfähigkeit einerseits, die Förderung der Einsicht in Ordnungen und der Bereitschaft, sich in diese einzufügen, andererseits eine notwendige Zweipoligkeit. Auch die Einübung von Fleiß, Sauberkeit, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit soll das notwendige Gewicht haben.

Die Lehrer sind stets um die Qualität des Unterrichts bemüht. Hierfür sind neben Sorgfalt und Geschick in Planung und Durchführung die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den Kollegen, die Teilnahme an Fortbildungen und die Aufgeschlossenheit neuen Ideen gegenüber bei gleichzeitiger Wahrung von Bewährtem und Nutzung von Erfahrung von besonderer Bedeutung.

Umfassendes Lernen kann sich vollziehen, wenn der Aktivität der Schüler genügend Raum gegeben wird. Deshalb werden die Möglichkeiten des handlungsorientierten Unterrichts und der Projektmethode genutzt. Die unterschiedlichen Erfahrungen, Kenntnisse, Interessen, Neigungen und Fähigkeiten der Schüler erfordern einen Unterricht, der dieser individuellen Vielfalt Rechnung trägt. Dies erfolgt durch Formen sowohl des kooperativen als auch des individualisierten Lernens, durch offene Arbeitsformen und durch die persönlich abgestimmte Ansprache der Schüler.

Eine wichtige Säule des Schullebens ist der pädagogische Erziehungsauftrag. Deshalb werden nachfolgend Auszüge aus dem entsprechenden Kapitel unseres Schulprogramms angefügt.

Ermutigende Erziehung in der Grundschule Bad Wünnenberg

Schulen verändern sich ständig. Ihrem Auftrag entsprechend, Kinder in der Entfaltung ihrer Begabung, in der Ausbildung sittlicher und sozialer Werte und im Erwerb nützlichen Wissens zu unterstützen, müssen sich Schulen mit den Veränderungen in der Gesellschaft kritisch auseinandersetzen und neue pädagogische Wege finden. In der Grundschule Bad Wünnenberg sollen diese Veränderungsprozesse verlaufen als Reaktion auf Impulse innerhalb der Schule oder auf Herausforderungen, die von außen an die Schule herangetragen werden.

Veränderungsprozesse

Das veränderte Schülerverhalten fordert immer mehr individuelle Zuwendung durch Lehrer und die Vermittlung einer sozialen Kompetenz. Kindern muss die notwendige Einhaltung von möglichst gemeinsam vereinbarten Normen und Verhaltensregeln einsichtig gemacht werden. Hierzu bedarf es eines Führungsstils von Lehrern, der neben aller Beachtung von Individualität auch die erfolgreiche Einhaltung von Vereinbarungen für die Schüler erfahrbar macht.

Die Eltern und Lehrkräfte unserer Schule wollen sich in eine gemeinsam beschlossene Richtung auf Ziele hin bewegen, die der ganzen Schulgemeinschaft wichtig sind.

Äußere Voraussetzungen

Unsere Grundschule besitzt aufgrund ihrer Größe gute Voraussetzungen zur Schaffung eines vertrauten Klimas. Die Kinder kennen die Lehrer und sie kennen die meisten ihrer Mitschüler.

Um Vertraulichkeit und Geborgenheit zu ermöglichen, ist eine freundliche und anregende Gestaltung des Schulgebäudes unabdingbar. Die Klassen und Flure sind durch die Darbietung der verschiedenen Arbeitsergebnisse aus dem Unterricht, durch die Bereitstellung von Spielecken, durch Bilder und durch Blumen wohnlich gestaltet. Da aber nicht nur die Dekoration eines Raumes Wohlbefinden vermitteln kann, werden unsere Schüler vor allem auf Sauberkeit und Ordnung als Voraussetzung für Wohlbefinden hingewiesen.

Der Schulhof ist von seiner Konzeption so gestaltet, dass er vielfältige Möglichkeiten für entspannende, aber auch bewegungsreiche Aktivitäten während der Pause bietet.

Innere Gegebenheiten

Die äußeren Bedingungen für ein Klima der Geborgenheit reichen für eine angstfreie Schule nicht aus. Maßgebliche Grundlage ist ein konfliktarmes Miteinanderumgehen. Wir verstehen darunter:

  • einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung leisten
  • Schüler zu einem verantwortungsbewussten Sozialverhalten ermutigen
    • eine natürliche Höflichkeit
    • gegenseitige Rücksichtnahme
    • Fairness
    • Akzeptanz
  • Erziehung zur Gerechtigkeit
  • Verhütung von Raufereien und Aggressivität

Freilich sind diese Ziele manchmal schwer erreichbar in einer Gemeinschaft, in der robuste und sensible Kinder miteinander leben müssen. Diese Werte zu vermitteln bleibt jedoch stets unser Bestreben. Dazu muss angemessenes soziales Verhalten immer wieder erneut im Unterricht thematisiert werden. Ein erkennbares Zeichen stellt die Schulordnung dar, die sichtbar aushängt und von allen Schülern unserer Schule unterzeichnet wird.

Zur Festigung dieses Ziels wird u.a. regelmäßig ein Tag/eine Woche der Höflichkeit mit allen Beteiligten unserer Schule durchgeführt.

Das vollständige Schulprogramm kann auf Wunsch im Schulbüro eingesehen werden.

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